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find•fight•follow?

find•fight•follow ist eine spannende Mischung aus Pop-Events und modernen Jugendgottesdiensten.
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lauter feiern voll gott ist da!!
Julia, 11.12.2011

Nachdem im Mai der letzte find•fight•follow Gottesdienst über die Bühne gegangen ist, haben wir jetzt ja eigentlich gar nichts mehr zu tun...

Tja, nix da!
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24. 03. 2003 - 14:55 Uhr

Stefan N. (21): Lob & Kritik

Hallo liebe Leute!

Wie beim letzten Mal wart ihr auch bei follow sehr engagiert und habt viel ansteckende Begeisterung transportiert!

Die Inhalte waren gut aufbereitet und haben in der gewählten Form bestimmt viele angesprochen! Auch die Zitate von Jugendlichen und Berühmtheiten zur Nächstenliebe waren größtenteils sehr gut - der Kommentar von Armin Assinger war allerdings entbehrlich und das Zitat von Michael Tschugnall ein ordentlicher Fehlgriff (denn gewisse Wertvorstellungen definieren noch lange kein Christ-Sein)!!

Bei der ganzen Arbeit, die ihr geleistet habt, hab' ich fast Schwierigkeiten euch auch zu kritisieren - ein paar Dinge haben mich allerdings schon gestört:

Eigentlich ist das zentrale bei einem Gottesdienst ja die Eucharistiefeier und die kam mir viel, viel zu kurz! Ich finde es äußerst unangebracht, das Hochgebet auszutauschen und die (so bedeutenden) Gebete des Priesters mit dem Klavier fast zu übertönen! Das ist ja nicht irgendein altmodisches, traditionelles Beiwerk, sondern von fundamentaler Bedeutung! Auch ansonsten hat mich die veränderte Liturgie sehr gestört
- ich denke man kann den Jugendlichen einen normalen Messablauf schon zumuten (wie das bei vielen ähnlichen Gottesdienst-Events übrigens der Fall ist!!).

Wenn ihr das tatsächlich nicht wollt, würde ich euch wirklich bitten auf den Rahmen der Messe zu verzichten! Es ist ja auch so einiges möglich (Lobpreis, Impulse, Gebete, Predigt, ...)!!

Weiter unten im Gästebuch hat ein anderer Stefan ja ausführlich darüber geschrieben. Ich kann mich ihm in weiten Teilen nur anschließen!

Die Schlussworte fand ich teilweise auch absolut unangebracht, denn so schlecht steht's um unsere Messen nicht!! Natürlich ist es sehr gut, Bands zu gründen und Jugendgottesdienste zu feiern - wenn man die Liturgie dabei aber nicht ernst nimmt und jeder sein eigenes Süppchen kocht, wird von katholischer Kirche nicht viel übrig bleiben!! Solche Gottesdienste sollen doch eine Revolution in den Köpfen und Herzen der Menschen bewirken und keine Konflikte in der Kirche heraufbeschwören!

Alles in allem wünsche ich euch alles Gute für die Zukunft und sage Danke für euer Engagement!

lg

stefan, nogi@gmx.at

24. 03. 2003 - 13:35 Uhr

Gertrud (24): Evaluierung: Selbstverwirklichung gelungen

natürlich könnt ich auch einleitend feststellen: toll wars, etc.... stimmt zwar. aber: was war das ziel und was kommt jetzt: max und christoph enzinger haben recht, und ich setz noch dazu: die selbstverwirklichung einiger jugendführer ist geglückt, man war im U-Bahnexpress und hat sich selbst mit viel weihrauch umgeben. und jetzt stellen wir forderungen an den klerus und an "die kirche" (die ist je anonym, die - und nicht ich - muss "umgekrempelt werden. das war die botschaft? das das ziel? schade, das geld hätte sporschill bessser für die straßenkinder bekommen sollen (sagt jetzt bitte nicht, das haben eh sponsoren etc. bezahlt, auch das sponsorgeld hätten die kinder von p. sporschill verdient.)

24. 03. 2003 - 12:24 Uhr

max (38): Das Schlusswort hats verpatzt

Hallo Florian, Dein Schlusswort hat alles verpatzt. Da schließe ich mich der Meinung von Stefan (leider sind seine Ausführungen fürs Gästebuch zu lang) an. "Find-fight-follow" als Event um Jugendliche zur Spiritualität hinzuführen: Toll! "Find-fight-follow" als Aufruf zum "Umkrempeln" - totale Themenverfehlung: Nicht genügend! Schau Dir andere Religionen an: ein Moslem braucht weder 10.000 Watt, noch stört ihm das Umfeld, er muss nichts "umkrempeln" um mit seinem Gott in Verbindung zu treten: Hauptsache die (Himmels)-Richtung stimmt. Da müssen wir alle noch viel lernen, Du Florian aber am Allermeisten! Schade, der tolle Event hätte besser enden können. Das Umkrempeln muss im Kopf und nicht in der Messe stattfinden.

24. 03. 2003 - 12:24 Uhr

Christoph Enzinger (34): Jugendkirche

Hallo, liebe Leute!
Ich war gestern nicht. Nachdem ich am Samstag bei der Gebetsstunde für Frieden und Gerechtigkeit in der Michaelerkirche und anschließend bei der Friedensdemonstration gewesen war, hatte ich keine Lust auf Tralala-Lobpreislieder und Rockkonzert-Atmosphäre.
Nach dem Ende der ersten (?) Serie von teuren Jugendgottesdiensten sollte man eine Evaluation machen, ob die gesteckten Ziele erreicht wurden. Nun, ich kenne eure Ziele nicht, aber wer war eigentlich die Zielgruppe?
Stefanie meint am 24.3. morgens "Ihr habt es geschafft, nicht nur Jugendliche anzusprechen, nein, auch viele, die vielleicht nicht wirklich zu Eurem "Zielpublikum" gehört hätten, haben sich angesprochen gefühlt."
Tja. Wenn dem so ist, dann wurde eigentlich das Ziel verfehlt.
Auf dieser Site kann man (leider sehr wenig) über eure Ziele lesen: "Wir wollen Deine Kultur in der Kirche zum Leben erwecken. Deine Art zu feiern ist auch die Art, wie Gott mit Dir feiern will."
Zu diesem Ziel stehe auch ich und setze mich auch dafür ein.
Nur frage ich mich ernsthaft, warum ihr mit diesem Anspruch
* einerseits eine derart ungeeignete Kirche und andererseits überhaupt eine Kirche für diese Veranstaltungen gewählt habt?
* Großvater-Priester eingeladen habt?
* Messen gefeiert habt und nicht wirklich kreative Gottes-Events? (so waren es bloß aufgemotzte Jugendmessen)

Irgendwie habe ich den Eindruck, ihr wolltet gar keine Gottesdienste für (fernstehende) Jugendliche anbieten, sondern habt diese Events für Lobbying benutzt, also bei Erwachsenen und Klerikern, die an den Hebeln sitzen, Eindruck zu schinden.
Nur, wofür? Vielleicht für eine "Jugendkirche"?
(Wie in Berlin-Marzahn, in Oberhausen oder in Münster)

Gute Idee. Unterstütze ich. Aber ein wenig ehrlicher könntet ihr schon daran herangehen. Schaut euch einmal an, welche Veranstaltungen auf den Websites der oben angeführten Jugendkirchen angeboten werden. Ihr werdet ehrlich zugeben müssen, dass drei Messen nicht repräsentativ für eine "Jugendkirche" sind. Also mein Wunsch für den Herbst: Seid kreativer!

24. 03. 2003 - 10:52 Uhr

Johannes (25): Es war klasse!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Hallo!!
Ich war leider nur bei 2 Messen. Ich finde es total klasse, daß ihr das gemacht habt. Endlich etwas, womit sich auch Jugendliche, junge Menschen aber auch alte Menschen (waren ja auch etliche in der Kirche) identifizieren können. Man hat gesehen, daß Kirche nicht nur etwas Stocksteifes und Ultrakonservatives sein muß, nein, das war LEBENDIGE Kirche, wie man auch wieder Menschen gewinnen kann. Trotzdem hat es nichts an Spiritualität und am Wesentlichen verloren. Ich hoffe, wie ihr gesagt habt, daß es im Herbst eine Fortsetzung gibt. Ich komme bestimmt und werde wie zuletzt schon, sicher wieder Werbung machen. Hoffentlich werden es noch viele mehr, die ihren Glauben, in einer Art, die ihnen gefällt feiern dürfen und daß sich noch viele "Kirchenobere" diese weiteren Projekte unterstützen!!!!

24. 03. 2003 - 10:08 Uhr

Dagmar (24): als Theologin bin ich begeistert

Als Theologin stehe ich Megaevents im Vorfeld eher kritisch gegenüber aus Sorge, dass Jugendliche mit cooler Musik, Lichteffekten und Glühwein in die Kirche gelockt werden, dass aber sonst nicht viel christliche Botschaft dahintersteht. Ich habe vor solchen Events Angst, dass der ureigene Charakter der Messe verlorengeht und leichtfertig über den Haufen geworfen wird, nur um mal was anders zu machen.
Meine Befürchtungen haben sich nicht bewahrheitet, im Gegenteil: die Messe war peppig und auch ruhig; der Messablauf wurde leicht verändert, dennoch habe ich den Charakter einer Messe problemlos wiedererkannt; die Sprache von Jugendlichen wurde aufgenommen (Nächstenliebe heißt für mich... - bravo!). Ich habe auch herzlich gelacht, was in einer Messe auch wichtig ist (Sendung mit der Maus). Trotz aller lauten Musik und der Lichteffekte habe ich auch Momente tiefen Gebets gefunden.
Danke!
Dagmar

24. 03. 2003 - 09:33 Uhr

Verena (17): meine meinung

ich war gestern (sonntag, 23.märz) bei der Veranstaltung bzw. Messe "find fight follow"...im Großen und Ganzen hat es mir sehr gut gefallen...die Musik war sehr gut und auch die Idee mit den Videowalls auf denen der Text stand war toll..ebenfalls haben mich die Lichteffekte sehr angesprochen...das einzige was ein bisschen anstrengend war, war das das ganze sooo lang gedauert hat und nur für ein paar Leute Platz zu sitzen war...aber am schluss meines Eintrages möchte ich allen Veranstaltern mein Großes Lob aussprechen : "Es ist toll was ihr auf da auf die Beine gestellt habt"..

24. 03. 2003 - 09:17 Uhr

Stefanie (30): find*fight*follow

Ich war bei allen drei Messen und kann nur sagen, daß ich schwer beeindruckt bin, über das was Ihr da auf die Beine gestellt habt. Was mich am meisten fasziniert, und dazu möchte ich Euch herzlich gratulieren, von Messe zu Messe sind immer mehr Menschen verschiedener Altersklassen dazugekommen. Ihr habt es geschafft, nicht nur Jugendliche anzusprechen, nein, auch viele, die vielleicht nicht wirklich zu Eurem "Zielpublikum" gehört hätten, haben sich angesprochen gefühlt. Was bei "find" vielleicht noch Neugier war, war spätestens bei "follow" Überzeugung! Ihr habt mit Eurer Begeisterung ein zunächst scheinbar "unmögliches" Projekt durchgezogen, und habt viele Menschen begeistert und zum Nachdenken motiviert. Ich freu mich auf Herbst und ich bin mir ganz sicher, dass Ihr die Stadthalle füllen werdet, denn nun haben wir alle ein paar Monate Zeit und können das "Lauffeuer" verbreiten ;-)
So Kleinigkeiten, wie die Musik, die zeitweise zu laut bzw. zu leise,(aber generell SUPER war), sind Dinge, die man ändern kann, aber daß Ihr viele, viele Menschen mit Eurer Idee begeistert habt und viele vielleicht auch überzeugt habt, das kann Euch keiner wegnehmen! Ich wünsche Euch alles Gute und weiterhin so viel Energie und Kraft.

24. 03. 2003 - 08:37 Uhr

Alois Reisenbichler (43): Gratulation - Frieden

Liebe Freundinnen und Freunde,

als allererste: Gratulation zum großen Erfolg und vielen, vielen Dank für euer Engagement!!!!

Sehr gefreut habe ich mich, dass ihr diesmal stärker den Glauben mit dem gesellschaftlichen Leben verbunden habt - Friedensgruß, Friedenskerze, Fürbitten als Form des Friedensgebetes und auch als unseren Protest gegen den verbrecherischen Krieg gegen die Menschen im Irak.

"Nein zum Krieg! Er ist nie ein unabwendbares Schicksal. Er ist immer eine Niederlage der Menschheit. Das Völkerrecht, der aufrichtige Dialog, die Solidarität zwischen den Staaten und die ehrenvolle Ausübung der Diplomatie sind jene Mittel zur Lösung von Streitigkeiten, die des Menschen und der Nationen würdig sind.“ – Diese Worte stammen von Papst Johannes Paul II (Rede vor dem diplomatischen Corps am 13. Jänner 2003). Das ist die leider sehr notwendige Konkretisierung der Bergpredigt in der heutigen Zeit. Diese Wort könnten ebenso in den AUfrufen zu den Demos der Friedensbewegung stehen, an den weltweit Millionen Menschen - darunter sehr viele Christinnen und Christen sowie Gläubige anderer Weltreligionen teilnehmen.

Ein großes DANKE auch für die Möglichkeit, die Einladung der Aktionsgemeinschaft Christinnen und Christen für die Friedensbewegung, der AKkonpfarre und der Wiener Friedensbewegung verteilen zu dürfen:

Der katholische Bischof Jacques Gaillot spricht am SOnntag, 30. März 2003 um 15.00 Uhr bei der Friedensbewegung in der Bassisgemeinde Akkonpfarre in 1150 Wien, Oeverseestraße 2 c (U3 "Hütteldorfer Straße"). Informationen über Bischof Gaillot findet man und frau unter www.partenia.fr (auch auf Deutsch).

Meine Kritikpunkte von meinem vorigen Mail bleiben leider aufrecht: meine Kritik an der Werbung zum Schluss und - was mich angesichts der vielen engagierten Frauen eigentlich erstaunt - der sehr männlich dominierten Sprache - zu einer geschwisterlichen Kirche gehört auch auch ein nichtpatriarchales Gottesbild. Ich sage zum Beispiel, auch bei Einleitungen zu Lesungen in der Kirche, gerne: "Gott, von der wir glauben, das sie die Liebe ist"

Zum Schluss nochmals eine herzliche Gratulation und ein DANKESCHÖN.

Liebe Friedensgrüsse!
Alois Reisenbichler

P.S. Die Anregung einen Friedensgottesdienst unterstütze ich. Zum Beispiel mit dem Betriebsseelsorger Franz Sieder, der bei Pax Christi und bei den ChristInnen für die Friedensbewegung aktiv ist.

24. 03. 2003 - 08:36 Uhr

sonci (23): ... noch besser als follow!

... ich muss sagen die Messe hat mir auch diesmal wieder sehr gut gefallen! Die Lieder waren super und die Inhalte gut rübergebracht und die Predigt hat mir noch besser gefallen als bei fight.

Ich finde es gut, durch solche Events zu zeigen, dass Christen nicht nur fad in einer Ecke sitzen und beten und das Messen auch mal anders sein können...

Solche Events sind wichtig, um die Aufmerksamkeit der Jugendlichen zu wecken, um dann einen Kontakt zu knüpfen und sie zu anderen, ruhigeren und sinnlicheren Events einzuladen.

Grundsätzlich hat mich nicht gestört, dass der Verlauf der Messe durcheinandergeworfen wurde. Das macht das ganze auch für routinierte Kirchengänger wieder spannender. Was mich allerdings gestört hat, war dass keiner sich getraut hat, aufzustehen, oder sich niederzuknien. Ich kann mir nicht vorstellen, dass alle Leute in der Kirche nicht wissen, dass man beim Eingangslied aufsteht.

All in all muss ich aber sagen: Macht weiter so! Ich freu mich schon aufs nächste fff!!!

23. 03. 2003 - 23:49 Uhr

Stefan (22): Kritik und Anregung

Bevor ich nun meine Vorschläge und Kritik an der find*fight*follow – Aktion und im speziellen zur ersten von mir erlebten derartigen Messe am 23.03.2003 in der Piaristenkirche Maria Treu anbringe, möchte ich Euch ganz herzlich zum großartigen Erfolg gratulieren, zu den gewaltigen Besucherzahlen, zur guten Organisation und den guten Inhalten und der Musik.

Im folgenden Text habe ich aber auch das niederschreiben müssen, was mir daran nicht gefallen hat, in einem weiteren Teil habe ich meine eigenen Erfahrungen diesbezüglich eingebracht und im letzten Abschnitt habe ich meinen Vorschlag deponiert.
Vielleicht ist meine Kritik etwas zu hart ausgefallen. aber ich bitte Euch inständig dies nicht als Zeichen der Antipathie zu werten, sondern als Ausdruck meiner echten Sorge (und des mangelnden Fingerspitzengefühles).

Warum wird die Meßordnung, die doch fast 2000 Jahre gewachsen ist und ihren Sinn hat, durcheinandergeworfen? Um der Veranstaltung einen "revolutionären" Charakter zu geben und so die Kirche zu füllen?
Daß dies getan wurde ist nicht von der Hand zu weisen (es erging ja vom Moderator ein diesbezüglicher Aufruf am Ende der Messe) und sehr gefährlich: Ihr ruft damit so viele unnötige Zerwürfnisse und Ärgernisse hervor. Ich glaube auch nicht, daß die Jugendlichen an der traditionellen Meßform Anstoß nehmen (laut Euren Angaben ist ja 1/3 sowieso nie in der Kirche gewesen und 2/3 sind damit sowieso vertraut und haben mit dem ORDO MISSAE ja sowieso kein Problem).
Beschämend und unüberlegt ist meiner Meinung nach die Verwendung eines alternativen Hochgebetes, was ja verboten ist. Warum, frage ich mich hier noch einmal. Wem bringt dies etwas? Schämt man sich der alten Gebete, die ein normaler Kirchenbesucher 60 mal und mehr im Jahr mitbetet und die, und die in jeder katholischen Kirche seit jeher als Zeichen der Einheit gebetet werden? Was dabei herauskommt ist höchstens ein energieraubender Streit mit den für die Liturgie zuständigen in der Kirche.
Wer dabei der Stärkere ist, sei dahingestellt: Ist es die Amtskirche, werdet ihr enttäuscht und frustriert sein, weil man Euch in die Schranken weist, seit ihr es, könnt Eure eigene Kirche gründen. Deshalb entsprechen diese neuen Meßformen nicht dem Wunsch Christi „ut unum sint“.
Angemerkt sei auch noch, daß man die Elemente, die uns als Katholiken auszeichnen, nicht verstecken braucht: Eucharistie ( habt ihr auch nicht getan, allerdings wurde sie vom viel zu ausgedehnten Wortgottesdienst fast erschlagen, obwohl ihre Bedeutung ja ganz wesentlich ist), Madonnenverehrung, Heiligenverehrung etc.

Nocheinmal: Bitte versteht meine vielleicht etwas scharfe Kritik an Eurer Aktion nicht falsch: Ich habe aber das Phänomen der Umstellung der heiligen Riten (die dann in einer Verfälschung der Glaubensinhalte ihre Fortsetzung findet) schon in einigen Pfarreien beobachtet, in denen die Zahl der Gottesdienstbesucher nicht mehr stimmte. Was dabei herauskommt, ist vielleicht eine transiente Erhöhung der Besucherzahl, aber auch Streit und ein ungutes Gefühl. Eine Art schlechtes Gewissen. Nämlich die Gewißheit, nicht mehr kompromißlos nach dem göttlichen Willen zu handeln (und das ist aber das entscheidende), und letztendlich sich und die Gemeinde zu betrügen.
Natürlich ist es bei der Aktion find-fight-follow (noch) nicht so weit. Allerdings könnte die Versuchung durchaus bestehen, mit Hilfe der oben erwähnten Manipulationen die Zahl der Gottesdienstbesucher (kurzfristig!) in die Höhe zu treiben.

Ich glaube, man tut der Jugend Unrecht, wenn man ihr unterstellt, sie suche nur Halbwahrheiten und habe ein Problem mit der Form und Ordnung der derzeitigen Messe. Das, womit viele Probleme haben (ich selbstverständlich eingeschlossen) ist die zwischenmenschliche Sterilität, der allzu diplomatische oder nichtssagende Predigtstil*, die mangelnde Aussagekraft der heutigen Messe. [ich glaube ich liege richtig, wenn ich die schon oben zitierte Aussage des Moderators (hieß er Florian?) dahingehend interpretiere, mit dieser Praxis der nichtssagenden, verkrusteten Meßfeier zu brechen] Das alles liegt aber nicht an ihrer Ordnung, sondern eher an der Gleichgültigkeit des Zelebranten bzw. Gottesdienstbesuchers, seiner Schüchternheit oder gar am Glauben, der im Inneren längst tot ist.
Zu dieser letzten Aussage möchte ich noch einen ganz zentralen Satz aus der Bibel einbringen: sicut enim corpus sine spiritu emortuum est ita et fides sine operibus mortua est (Jakobus, 2, 26): Denn wie der Körper ohne den Geist tot ist, so ist auch der Glaube tot ohne Werke.
… ohne Werke: ist nicht das der springende Punkt? Ich glaube dies ist das Hauptproblem, an dem der katholische Jugendliche oder jeder Katholik leidet: die guten Werke. Es ist das, woraus das ganze Evangelium und die Eucharistie hinauslaufen und das so universell und großartig sein könnte, aber es ist auch das, was von der Kirche (hier vor allem) anscheinend am wenigsten gebraucht wird, oder was immer nur auf das Geldopfer beschränkt wird, welches natürlich nicht die geringste Befriedigung gibt.
Meine Schlußfolgerung und –mahnung ist daher noch einmal, den Grund dieses offensichtlichen Defizits der traditionellen Eucharistiefeier (und meine damit die universellste Bedeutung dieses Begriffes: UNSER GANZES TUN UND WIRKEN IN DER NACHFOLGE CHRISTI) nicht in ihrer liturgischen Ordnung, sondern in den oben genannten Punkten zu suchen.

Mich hat es sehr beeindruck und bestätigt als in einem jüngst vergangenen Gespräch mit einer meiner Schulkolleginen, sie sich noch an eine Messe erinnerte, die wir vor fünf Jahren in Rom hörten, ermüdet nach einer langen Stadtbesichtigung und einer zuvor durchgemachten Nacht. Auch ich habe diese Messe nicht vergessen. Der Grund lag aber nicht in einer abgewandelten Form, sondern sie war liturgisch unendlich korrekt, auch nicht im Singen von besonderen Lieder oder Spezialeffekten, sondern einzig und allein daran, daß der Prediger das verkörperte, was er predigte, es ernst meinte und voller Sorge um das seelische Heil seiner Gottesdienstbesucher war. Er schmeichelte nicht, sondern er kam heraus mit der Sprache, und erklärte das Evangelium, egal ob es nun tröstlich, oder eben ernst und schmerzlich war.
Ich bitte Euch daher, Eure „Form“ der Liturgie nochmals zu überdenken.

Was ich keinesfalls möchte ist, Euch zu entmutigen, sondern ich will nur meine Erfahrungen auf diesem Sektor niederschreiben, auf daß sie hoffentlich Gehör finden.
Ich habe Euch schon am Anfang für Eure Bemühungen gelobt. -Bitte beachtet dabei aber folgendes: die Genugtuung, die man nach einer Messe spürt, diese Begegnung mit Gott, der lebendige Glaube ist ohne (vorher vollbrachte) gute Werke nicht realisierbar.
Ein wichtiger Aspekt ist vielleicht, daß Ihr und die Organisatoren sicher eine Art Genugtuung verspürt, da Ihr ja selbst so viel gearbeitet habt. Nur: ist das beim Publikum genauso? (achtet auf diesen Unterschied!)
Eine gute Kompromißlösung, in der natürlich der berechtigte Wunsch nach der Verwirklichung der eigenen Ideen und Botschaften zur Genüge Platz finden würde wäre folgendes:
Wenn ich meine eigenen Erfahrungen einbringen darf, wäre es vielleicht sinnvoll, einen groß angelegten „Katechismus“ (oder nennen wie man´s nennen will) zu organisieren.
Wie von anderen „Großereignissen“, die bisher nur im Ausland stattgefunden haben, bekannt (Weltjugendtage, Focolarini-Treffen, etc., etc.), sprechen sie die Jugend durchaus an und bieten weiters eine Reihe von Vorteilen: man kann sich zwanglos einen ganzen Nachmittag mit einem Thema der christlichen Glaubenslehre beschäftigen. lernt sich kennen (Gruppenarbeiten,…), kann sich als Gruppe (Theater) oder Einzelperson (Wortmeldungen, Erfahrungsaustausch) einbringen, hat die Möglichkeit, eventuell auch Laien sprechen zu lassen, kann verschiedenste Medien einsetzen (Film) und kann, dh. sollte dann sehr wohl eine Hl. Messe feiern (ganz korrekt!), die den Höhepunkt des Ganzen darstellt, und in der man die Highlights des ganzen Tages noch einmal Revue passieren lassen kann. Meistens gelingt dann auch, ein tiefes Gefühl der Freude und Zusammengehörigkeit gerade während der Eucharistiefeier herbeizuführen, das die Basis für eine Weiterentwicklung des an diesem Tage begonnenen ist.

Daran schließt sich ein weiterer Punkt an, der noch beachtet werden sollte: Die Fortführung. Die Fortführung, der bei einem religiösen Großereignis angesprochenen Themen und Vorsätze. Ich glaube, dies zu verwirklichen und dies zu überlegen, wie man es anstellen sollte ist das Wichtigste und Schwierigste und gelingt leider auch nicht immer. Es ist wohl wieder das Kreuz mit dem guten Werk.

In diesem Sinne wünsche ich Euch alles Gute,
und Gottes Segen.

Und nun zum dritten Mal: Ich wollte Eich nicht beleidigen oder sonst etwas, denn hierfür hätte ein Viertel der Buchstaben gereicht.

also Danke für die Aufmerksamkeit
und gute Nacht

Stefan


Fußnote:
* zu den Predigten: viele Priester bereiten sich ja nicht einmal vor oder kommen gar

23. 03. 2003 - 23:40 Uhr

Michael (21): Musik

Ein großes Lob an alle die ihre Kraft, Freizeit und Ausdauer geopfert haben um diese drei grandiosen Messen ins LEBEN zu rufen. Auch wenn ich leider nur bei "follow" war, bin ich total weg wie schön es sein kann, mit so vielen Menschen Messe zu feiern. Eine kleine Kritik am Rande. Die Musik wärend des Hochgebets war zwar schön nur finde ich etwas zu laut. Man konnte die Priester nur schwer verstehen. Eine etwas zartere Untermahlung die die Worte der Priester tragen fänd ich einfach schöner.
Die Agape hinterher vermittelte nochmal ein tolles Gefühl von Geminschaft. Freu mich schon auf die Nächste Messe. FOLLOW THEM

23. 03. 2003 - 21:53 Uhr

Babsi und Lilly (15): Messe

find.fight.follow fanden wir grandios
die drei Messen waren wirklich famous.
Die Lieder waren allesamt ein Hit
wie verlangt machten wir fleißig mit.
Das Brot war wunderbar
nicht nur weil es gratis war.
Im Herbst sind wir wieder dabei
nächstes mal sind hoffentlich mehr Sitzplätze frei.

23. 03. 2003 - 21:40 Uhr

Anna, Maggie, Sonja (alle 14): Chill out

Das Chill out der 3.Messe war ziemlich mies!!! Wegen der nicht vorhandenen musikalischen Untermahlung und dem nicht vorhandenen Pep.
Viel Glück fürs nächste mal Anna, Maggie, Sonja

23. 03. 2003 - 21:40 Uhr

Peter (30): Das darf erst der Anfang sein

Eindrucksvoll habe ich hier gesehen wieviele Menschen jeden Alters zu diese n Messen gekommen sind.Ein Anfang,ein kleines Feuer das sich ausbreiten soll.Eine Aufgabe für uns alle,hinauszugehen und das Licht weiterzutragen.Danke an alle die hier begonnen haben ein Feuer zu entfachen.

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