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lauter feiern voll gott ist da!!
Julia, 11.12.2011

Nachdem im Mai der letzte find•fight•follow Gottesdienst über die Bühne gegangen ist, haben wir jetzt ja eigentlich gar nichts mehr zu tun...

Tja, nix da!
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Eine Diskrepanz, die zu denken gibt

"Die Anzahl der jugendlichen Messbesucher hat sich seit 1990 halbiert" und "die Jugendlichen von heute sind auf der Suche nach Sinn, Stabilität und Geborgenheit" – beides Aussagen aus einer Serie über die "Jugend in Österreich" ("Der Standard", 2003).

Diese Diskrepanz gibt zu denken, insbesondere uns Christen, die wir gerade den Glauben und die Beziehung zu Gott als sinnstiftend und als wesentliche Quelle für Stabilität und Geborgenheit erfahren. Es gelingt aber offensichtlich immer weniger, diese Beziehung in einer Form anzubieten, sodass sie von den Jugendlichen angenommen werden kann.

Es ist deutlich zu bemerken, dass Jugendliche nicht Gott an sich ablehnen, ganz im Gegenteil, sie sind auf der Suche nach Halt in ihrem Leben, nach Fixpunkten, nach Geborgenheit und nach dem Gefühl, bedingungslos geliebt zu werden. Gott kann die Antwort auf die Fragen der Jugendlichen sein, er hat nur hin und wieder die falsche Verpackung. Barocke Kirchen, Orgelmusik, unverständliche Texte, thematische Schwerpunktsetzungen, die nicht dem Leben der Jugendlichen entspringen; die Kirche mutet den Jugendlichen zu, sich ihrem Stil anzupassen, dabei muss die Kirche mehr als je zuvor den Schritt hin zu den Jugendlichen machen, will sie nicht riskieren, dass ihre richtige und wichtige Botschaft aufgrund der Verpackung auf der Strecke bleibt.

Diese neue Verpackung, die find•fight•follow gewagt hat, und die aufgrund des überwältigenden Erfolgs in link•lose•live eine Fortsetzung gefunden hat, besteht darin, die Jugendlichen in ihren Ausdrucksformen und in ihrer Kultur ernst zu nehmen. Wir bringen die Instrumente in die Gotteshäuser, die die Musik der Jugendlichen prägen, behandeln die Themen, die den Jugendlichen unter den Nägeln brennen, benützen die Sprache, die auch die Jugendlichen sprechen, verwenden die Symbole und Elemente, die die Jugendlichen faszinieren.

Und der Erfolg spricht für sich. Tausende Jugendliche haben gezeigt, dass sie bereit sind, sich auf diese Beziehung mit Gott einzulassen, sie beweisen eindrücklich, dass das Klischee der oberflächlichen, egoistischen und ausschließlich konsumorientierten Jugend falsch ist. Wenn man die Jugend von heute in ihrer Kultur und ihren Problemen ernst nimmt, wird eine positive Entwicklung möglich – für die Kirche und ihre Botschaft, aber vor allem für die Jugendlichen, die auf ihrer Suche nach Stabilität und Geborgenheit einen entscheidenden Schritt vorwärts machen können.

Stephan Unterberger
Mit-Initiator von find•fight•follow